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Kurzcoaching  - warum nicht mal Impulse setzen?

Ein Coachingprozess ist – auch bei present – sehr klar definiert. In der Regel umfasst ein solcher Prozess fünf bis zwölf Sitzungen à 1,5 – 4 Stunden. Das ist auch ein sehr sinnvolles Setting.

Gleichzeitig passiert es mir immer öfter, dass ich zwischendurch gebeten werde, „mal kurz ...ein kleines Problem anzuhören“ und etwas dazu zu sagen. Je nach dem, wer und in welcher Situation das ist, mache ich das gern.

Selbstverständlich gebe ich keine Tipps in dem Sinne, wenn das Problem A ist, musst du B tun und das ist die einzige Lösung, die gilt. Selten gibt es für alle in der gleichen Situation die gleiche Lösung. Doch ich bekomme häufig die Rückmeldung, dass diese kurze Intervention, die zwischen 30 Minuten und 1 Stunde dauert, sehr geholfen hat.

Frage-Antwort

Wir kennen das alle: wir stecken in einer Situation und haben „ein Brett vorm Kopf“ oder „sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht“ oder welche Metapher Ihnen auch gerade dafür einfällt. Da kann es sehr hilfreich sein, in einem professionellen Gespräch mit klärenden Fragen neue Ideen zu bekommen und neue Perspektiven einzunehmen und sich damit wieder auf das zu konzentrieren, was funktioniert anstatt in dem festzustecken, was uns behindert und nicht geht.

Die meisten Menschen haben Ideen zur Verfügung, die sie mit den entsprechenden Fragen ans Tageslicht befördern und anschließend umsetzen können. Manchmal ist schon – frei nach Steve de Shazer – die Frage hilfreich, „Was findet in deinem Leben statt, was geschieht, von dem du möchtest, dass es auch weiterhin geschieht?“ Denn ein Impuls, der die eigenen Ressourcen aktiviert ist oft viel hilfreicher, als immer wieder das Problem in den Mittelpunkt zu stellen – und das tun wir, wenn wir feststecken in dem, was nicht geht.

In 60 Minuten gibt es die Möglichkeit, eine Reihe ähnlicher Fragen für sich selbst zu beantworten, anregende Feedbacks zu erhalten und damit wieder <Licht am Ende des Tunnels zu sehen>  oder <den Knoten platzen zu hören>.

Ich plädiere dafür, manchmal den kurzen Weg zu gehen und sich den einen oder anderen Impuls zu holen... , wenn es dann sinnvoll ist, verlängern kann man das Coaching immer noch.

 

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